Heilsamer Schmerz 

Ich hatte allerlei Namen für meine Gefühle. Es war so gewaltig, dass ich keine Ahnung hatte, wie ich diese Gefühle „ertragen“ soll. Schon allein diese Bezeichnung zeigt doch meine Unfähigkeit, Dingen und Gefühlen die richtigen Worte zu verleihen. Geschweige, dementsprechend zu handeln. Heute weiß ich, dass ich mich in einer Hülle befand, die so eng an mir lag, die null Raum für etwas bietet. Zwangsweise nimmt es mir den Atem, wenn plötzlich intensive Gefühlswellen deren Rahmen sprengt. Wozu dieses Platzen mich alles trieb, treibt mir noch immer die Schames Röte ins Gesicht.
Ich habe Angst vor Gefühlen. Demzufolge auch vor allem, dass damit in Zusammenhang steht. Heute weiß ich, dass der Grund in meiner Feinfühligkeit für feinstoffliche Energien zu finden ist. Ich habe nie lernen können, kompetent damit umzugehen. Mein mangelndes Wissen darüber stellt nur einen Teil davon dar. Die Gefühle, insbesondere Ängste, meines Umfeldes prägten mich mit. Sie klebten förmlich an mir. Mittlerweile kann ich wieder atmen. Mich aus diesen Schichten jener Hüllen zu befreien, tut mir gut. Es zeigt mir auch die Notwendigkeit, dass ich dringend eine gesunde Schutzhülle brauche, die auch durchlässig ist. Durchlässig für positive Gefühle und Gedanken.
Kundalini schläft. Ich habe vor, sie zu wecken. Sie ist einer meiner Schlüssel, dass ich trotz meiner Sensitivität für feinstoffliche Energien voll und ganz am Leben teilnehmen kann. Ein anderer ist, mir das benötigte Wissen über feinstoffliche Energien im Alltag anzueignen und mit dem zu kombinieren, was ich in meiner Traumatherapie lernte.

 

Mittlerweile weiß ich auch, dass ich falsch therapiert worden bin. Eine Therapie im Umgang mit Nahtoderfahrungen wäre wohl für mich mehr von Nutzen gewesen. Inzwischen habe ich mich in das Leben verliebt, es ist es mir wert meine Angst zu überwinden. Trotz all meiner Ängste vor dem Morgen freue ich mich auf den nächsten Tag. Trigurtas. Ich bekam so viele Chancen geschenkt – ich lebe noch und dafür bin ich dankbar.

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Der Glaube an die eigene Erschaffenskraft

Seit die heilige Geometrie und Metatrons Würfel in meinem Leben sind, verändert sich mein Leben jeden Tag. Aus vorhergehenden Heilungsversuchen habe ich bereits gelernt, dass die Verarbeitungszeit des Gehirns und das Bewusstwerden über all die Veränderungen von sehr hoher Wichtigkeit sind, möchte ich diese Veränderungen halten und vertiefen. 
Ich lebe noch immer sehr isoliert, jedoch haben sich meine Beweggründe verändert. Jeden Tag kommen neue Erinnerungen hinzu, sodass ich Worte von gestern wieder bereue. 
Ich stehe gerade meinem wohl unverdautsten alten Schmerz gegenüber – ich bezeichne ihn als meine Feuerprobe. Meine positiven Erfahrungen der letzten Monate spiegelt sich wieder. 
Mein Herz klopft, das Pochen fühle ich in meiner gesamten Brust. Ich rede mir gut zu, versöhne mich mit mir selber und meinen alten Schmerz. Blicke nach vorne und fokussiere mich ganz genau darauf, was ich schaffen will. 
Die Versöhnung mit mir selbst und meinen alten Schmerz bringt frische Kapazitäten zu Tage. Ich muss von klein auf das meiste neu lernen. Doch das ist vollkommen okay. Das ist mein muss hinter dem „Ich will glücklich sein.“