Träume

Träume sind wichtig. Ich verschwendete zuviel Energie auf Träume, bei denen mir von Beginn an klar war, dass sie immer Träume bleiben werden. Nicht, weil ich kein Durchhaltevermögen hätte, sondern eher, weil ich dachte: das wäre cool, wenn ich das könnte. Das schlimme daran ist, es waren sogar viele Träume, bei denen sie nicht mal ansatzweise zu meiner Persönlichkeit passten. Aus dieser Gewohnheit wieder herauszufinden bringt einige Hürden mit sich.

Jetzt verleihe ich einigen meiner Träume Leben. Jesus gehört zu den Menschen, die mich sehr inspirieren. Ich hatte nie den Mut, mich näher damit zu beschäftigen. Ich war immer beeinddruckt, wenn ich in Kirchen war. Die Atmosphäre, die Menschen. Das Buch „Maria Magdalena“ von Margaret George berührte mich zutiefst. In solchen Welten abzutauchen, dem Alltag zu entfliehen, entspannt. Das Bild von Maria hat mich auch sehr beschäftigt, emotional berührt. Ebenso Jesus. Seine Jünger. Die Kreuzzüge zermalmten mich regelrecht. Im negativen Sinne. Ich brauchte lange, um es differenziert betrachten zu können, dass die Kreuzzüge den Handlungen der Menschen entsprungen sind und nicht dem, was Jesus damals lehrte. Das dies zwei verschiedene Dinge sind.

Es gibt einiges, dass mir „nicht rund“ erscheint und damit ich mein Fragenpaket endlich loswerde, habe ich morgen einen Termin bei einem Pfarrer. Jesus, die Erzengel und die Lichtwesen sind für mich sehr wichtig. Gerade alle meine Nahtoderfahrungen und wie ich überlebte, überzeugten mich von einer höheren Macht. Im Endeffekt weiß ich, es ist mein eigener Überlebenswille, mein Instinkt funktioniert. Und doch ist das Öffnen für eine Höhere Macht hilf- und lehrreich.

Es erscheint mir nahezu als ungläubig, wenn ich weiterhin so lebe, wie bisher. Ich bekam so viele Chancen. Gerade mein Wissen und das Erleben, wie schnell es vorbei sein kann, sollten mich doch motivieren, das Beste aus jeder Sekunde des Tages zu machen. Und diesen Satz selber möchte ich am Liebsten wieder streichen. Denn: was ist das Beste? Ich lebte auf der Übeholspur und heute frage ich mich: wofür? Ein Leben konnte ich das nicht nennen. Es war eine Flucht.

Eine Flucht vor mir selber. Vor meinen Gefühlen. Vor dem Leben. Der Liebe. Einfach alles, was das Leben wert macht. Ich rauschte durch. Und dann kamen wieder jene spirituelle Erfahrungen, sie wurden immer häufiger – und das vollkommen ohne, dass ich mich in Gefahr befand. Es war beängstigend. Einer jener Punkte, bei denen mir nach und nach klar wurde, was ich alles unter meinen Berg an „Angsthüllen“ verborgen hatte. Es war die ganze Zeit in mir.

Ich dachte, ich müsste das verachten. Das Warme und Lichte. Dabei war es lediglich meine Angst, die mich so handeln ließ, weil ich keinen Weg sah, dass das Warme und Lichte bleibt.

Mittlerweile sehe ich meiner Urangst ins Gesicht. Meine Angst vor dem Tod. Und wie ich mein Leben händel und es auch genießen kann. Ich möchte mir meine Träume erfüllen. Einen nach dem Anderen. Das Licht und das Warme ist immer bei mir. Es hüllt mich ein, es tröstet und führt mich weise. Selbst wenn es durch mein aufgestautes Leid kaum sichtbar oder fühlbar ist. Ich liebe das Leben und das Leben ist es wert, diese Angst zu überwinden.

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Der göttliche Funke

„Pretty Woman“ – wie oft wird dieser Traum wohl für alle jene wahr, die in der Realität in diesem Sumpf stecken? Definitiv für die wenigsten! Und diesen wenigen gönne ich das aus tiefstem Herzen. 
Mir wurde erst vor wenigen Monden bewusst, wie tief der Sumpf ist, in dem ich wirklich stecke. Parallel dazu trat sprichwörtlich das Göttliche mit in mein Bewusstsein. 
Heute weiß ich, wie falsch mein Glaube war. Im Grunde überhole ich mein gesamtes Sein und manchmal weiß ich nicht, was mir mehr weh tut: die Vergangenheit oder die Gegenwart? 
Dabei liegt der Fall klar: die Gegenwart ist das Beste, was mir passieren konnte. Auch wenn mein Glaube total falsch war, so ist es doch im Endeffekt immer noch mein Glaube, dass ich noch lebe. Noch atmen kann. 
Alles Gute liegt vor dir und alles bisher, zählt ab heute nicht mehr. 

(Silbermond, „Alles Gute liegt vor dir“)

Hallo und Herzlich Willkommen bei Trigurtas

Nach langer Abstinenz begebe ich mich nun wieder auf meinen Pfad, der mich ursprünglich zurück ins Leben bringen sollte. Die Metapher „zurück ins Leben“ habe ich aus meinem Wortschatz gestrichen. Warum? Das Leben passiert immer, jetzt, genau in diesem Augenblick. Darum erschien es mir nur logisch, dass diese Wortwendung zwingend aus meinem Wortschatz den Auszug halten muss.

Trigurtas ist eines der Zeichen, welches mir diese Erleuchtung in allen seinen Facetten darlegte. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind EINS. Die Tür in das Reich der Symbole öffnete mir Metatrons Würfel. Dieses Symbol hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Sie öffnete mir die Tür in eine Welt, die die ganze Zeit schon um mich herum war. In mir. So dass ich in mancherlei Hinsicht gar sehr mit Scham behaftet bin. War.

Die heilige Geometrie und andere Texte über feinstoffliche Körper, Energieheilung, Zen, Gott und Buddha, Imagination sind meine neue Bibel geworden. Mein gesamtes Bücherregal ändert sich dementsprechend – und zum Glück, auch mein Leben. Ich selbst.

Und vielleicht möchtest du mit mir zusammen ein Stück deines Weges gehen. Ich freue mich sehr auf anregende Gespräche mit dir.
Viele Grüße, Lena