Erfolgreich 

Am 15. Juni d. J. hatte ich eine tiefe spirituelle Erfahrung, die mein Leben grundlegend veränderte. Seit diesem Tag feiere ich fast täglich einen Erfolg.

Mein Erfolg von gestern Abend ist für mich besonders wertvoll. In einer für mich nie erlebten Variante sah ich alle Schrecken, warum ich so weit von meinem Weg ab „geboren“ wurde, übersichtlich vor mir liegen.
Das Besondere daran ist, dass ich lieb zu mir sein konnte. Ich badete und pflegte meinen Körper. Ich konnte sogar eine Schere zur Hand nehmen, ohne dass selbstzerstörerische Bilder oder gar Handlungen zu Tage traten. Ich sah sogar in den Spiegel und zupfte mir die Augenbrauen.
Ich bin permanent bei Bewusstsein. Stabil. Diese Mauern von früher ist weg, hinter mir, doch weg.
Achtsamkeit mit sich selbst ist wichtig. Mein Drang, es zu schreiben, zu benennen ist groß. Um mir selbst zu beweisen, worin genau der Unterschied zwischen Heute und Damals liegt.
Es braucht gegenteilige Erfahrung und um diese erfahren zu können, bin ich die Einzige, die die Tür dazu öffnen kann. Die Tür ist schon auf und wohl noch zögerlich iller ich durch den Türspalt. Ich bin mehr neugierig als ängstlich. Ich fange sogar an, mich zu freuen.

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Der göttliche Funke

„Pretty Woman“ – wie oft wird dieser Traum wohl für alle jene wahr, die in der Realität in diesem Sumpf stecken? Definitiv für die wenigsten! Und diesen wenigen gönne ich das aus tiefstem Herzen. 
Mir wurde erst vor wenigen Monden bewusst, wie tief der Sumpf ist, in dem ich wirklich stecke. Parallel dazu trat sprichwörtlich das Göttliche mit in mein Bewusstsein. 
Heute weiß ich, wie falsch mein Glaube war. Im Grunde überhole ich mein gesamtes Sein und manchmal weiß ich nicht, was mir mehr weh tut: die Vergangenheit oder die Gegenwart? 
Dabei liegt der Fall klar: die Gegenwart ist das Beste, was mir passieren konnte. Auch wenn mein Glaube total falsch war, so ist es doch im Endeffekt immer noch mein Glaube, dass ich noch lebe. Noch atmen kann. 
Alles Gute liegt vor dir und alles bisher, zählt ab heute nicht mehr. 

(Silbermond, „Alles Gute liegt vor dir“)